Bitte ein Bud! - Creativbranding | Kreative Werbung
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von Benjamin Hupf

Bitte ein Bud!

Zeiten ändern sich – und das Konsumverhalten. Die Generation der Millennials, der heute Volljährigen bis Mittzwanziger, trinkt zum Beispiel weniger Bier. Und wenn, dann weniger das klassische Pils als eher das, was kleinere Betriebe an neuen Versionen so zusammenbrauen. Das ist Marktwirtschaft. Großbrauerei ist heute nicht mehr so sicher wie Beerdigungsinstitut, tatsächlich könnte ersteren die große Kundengemeinde langfristig aussterben.

In Amerika bekommt das legendäre Budweiser diese Veränderung bereits zu spüren und rutschte erstmals von Platz drei der beliebtesten US-Biere ab. Dennoch investierte das Unternehmen in Werbung und zwar in die wohl teuerste, die sich schalten lässt: Beim Super Bowl am vergangenen 4. Februar kostete ein Spot von 30 Sekunden runde fünf Millionen Dollar. Die Anheuser-Busch Brauerei kaufte sich ein und warb für – Wasser. Ein emotionaler Spot, mit dem die Brauerei nicht für ihr Bier, sondern für ihr Engagement bei Katastropheneinsätzen nach den zerstörerischen Hurricanes der vergangenen Jahre Aufmerksamkeit erweckt. Er setzt auf Gemeinschaft, Zusammenhalt – wenn diese Verquickung mit der Marke am Ende beim Kunden hängenbleibt, hat Budweiser das Bestmögliche erreicht. Schließlich trifft das einen ureigenen, amerikanischen Wert.

„Yes, we can“. Ein erster, cleverer Schritt, wie Werbung eine Botschaft vermittelt. Nun müsste Anheuser-Busch noch an der Produktpalette arbeiten, um den Nachwuchs wieder an die Flasche zu gewöhnen. Ach nein, die füllen ja immer noch größtenteils in Dosen ab.

Das Fass machen wir dann an anderer Stelle auf.



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